Wir freuen uns sehr über den Auftrag für ein von der PH Freiburg geleitetes interdisziplinäres Forschungsprojekt einen ca. 30 minütigen Film über „Resilienz“ zu machen. „Resilienz“ begegnet uns täglich – in Nachrichtensendungen, Strategiepapieren, Therapiegesprächen, Ingenieursberichten. Jede Disziplin benutzt ihn, jede meint etwas anderes damit. Der Film erzählt, wie eine Gruppe von Forschenden aus fünf Disziplinen sich dieser Unschärfe stellt. Sie suchen den Begriff nicht allein in der Theorie, sondern dort, wo er sich im echten Leben bewährt: in Berufen, Organisationen und Situationen, die täglich auf die Probe gestellt werden.
So wird aus einem wissenschaftlichen Klärungsprozess eine gesellschaftliche Reportage. Der Film bewegt sich zwischen Universität und Alltag, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Begriff und gelebter Erfahrung – und macht sichtbar, dass Resilienz kein akademisches Randthema ist, sondern eine Antwort auf die Frage, wie eine Gesellschaft mit Belastung umgeht. Resilienz ist einer der Begriffe, an denen sich der Zustand einer Gesellschaft besonders gut ablesen lässt: wie sie mit Krisen, Unsicherheit und Wandel umgeht – und was sie sich davon erhofft, wenn sie den Begriff beschwört.

 

Wissenschaftskommunikation

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